Wiederentdeckung - J 526 Christl

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Geschichte

Wiedergefunden wurde Christl 1999 im Nachlass eines Bootsbauers in der Nähe des Rursees. Sie geht damit in den Besitz von Jörn Niederländer über, einem Bootsbau-Meister aus Nettetal an der holländischen Grenze, der bereits mit "Bambi" eine J-Jolle aus den 50'er Jahren erfolgreich restauriert hat.

Eine große 116 auf dem Rumpf läßt eine Nutzung als Leih- oder Schulboot vermuten.
Elektro-Pfeile am Heck  und Bug (backbord) lassen ebenfalls die Verwendung im Jugendbereich vermuten.

Das Boot ist weitgehend orginal erhalten einschließlich des Orginalmastes.  Der Mast trägt jedoch eine Schiene, an der ein Marconi-Segel gefahren wurde, Gaffel und Orginalbaum fehlen. Die Pinne ist als Langpinne ausgeführt, zeigt aber an ihrer Basis noch die Reste der ursprünglichen Gabelpinne.

Die Christl mit der orginalen Cockpitaufteilung.

Das Ruder

Die Orginal-Ruderanlage.

Christl am Ruhrsee

Christl 1999 am Ruhrsee
(im Vordergrund der Mastfuß)



Die Orginalsegel - Groß und Fock - sind vorhanden, wenn auch nicht mehr zum Segeln zu gebrauchen. Bei der Fock handelt es sich um das in den 50er Jahren auf den Bildern vom tegernsee zu sehende vorsegel, nicht um die Genua von den Bildern von 1941 vom Ammersee, das Groß stimmt in Größe, Schnitt, Winkel der (geraden) Gaffel und der Anzahl der Segellatten mit dem abgebildeten Segel von 1941 ebso wie mit den Bildern vom Tegernsee überein.

Der Rumpf

Der Rumpf (Steuerbordseite)

Unterwasserschiff

Christl's Unterwasserschiff (backbord) von vorne

Aus der Zeit der Wiederentdeckung stammt auch dieser Eintrag im Rennjollen-Register des DSV:


Das Schwert mit Schwertkasten und den Orginal-Belegklampen.

Das Schwert
Christl auf der "Boot"

Die Christl auf der "Boot"
(im Hintergrund: "Bambi")

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