20. trifft 21. Jahrhundert - J 526 Christl

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Segeln 2017 > Jubiläum 150 Jahre VSaW

Regatta "20tes trifft 21tes Jahrhundert"

Seglerhaus am Wannsee, 15. Juli 2017

und Jubiläumsfest

Regatta,
Samstag, 15. Juli 2017
Auf ein Neues!
Was Larissa an Christl schon immer fehlte: Pardunen.
 
Am Samstag folgten dann zwei weitere Events zur Feuier des 150 jährigen Jubiläums. Zunächst die Regatta „20tes trifft 21tes Jahrhundert“  und abends dann das große Jubiläumsfest.

 
Der Tag startet bei Sonnenschein und leichten Winden um 10.30 Uhr mit der Vorbesprechung beim VsaW.  
 
Zunächst wird ab 11. Uhr ein Korso ausgesuchter Yachten am Steg des VsaW stattfinden.  Hier werden den anwesenden Gästen die schiffe jeweils vorgestellt, von den J-Jollen wird J 474 Noris mit dabei sein. Wir überlegen, ob wir uns dies vom Steg oder vom Wannsee aus anschauen sollen und entscheiden uns letztlich für den Blick vom Wasser aus.
 

 
Wir haben zunächst noch Zeit, laufen rum und kucken Schiffe (ist „Schiffe kucken“ eigentlich ein allgemein verständlicher Ausdruck? – ich denke schon.).

Bootsimpressionen vom Steg (oben); Royal Luise, Elfe II; Die Chiemseepläte (rechts unten).
 
Kurz vor 11 laufen wir dann aus – so müssen wir nicht durch den Korso hindurch – und photgraphieren weiter vom Wasser aus. Um uns herum kreuzen auch die anderen vor dem Verein auf und ab und beobachten den Korso. Das Ende macht die über die Toppen geflaggte Elfe II die zusätzlich unnter Vollzeug eine furiose Runde durch das Hafenbecken des VsaW dreht – Eine saubere seemänische Leistung!
 
 
Dann, Punkt 12 Uhr ertönt Anküdigungssignal für die Regatta 20tes trifft 21tes Jahrhundert“. Um 12.05 starten die klasssischen Boote einen Up ’n Down-Kurs am Westufer des Wannsees entlang, gejagt von modernen 49ern 29er und Cats, die ab 12.25 folgen.

Die Elfe II biegt in den Hafen des VSaW ein
Der 40er schärenkreuzer White Lady
Dann der Start: Wir starten im Mittelfeld bis Hinten und als wir die Genua ausrollen steht die so gar nicht. Sie hat sich bei den vielen Wenden mit aufgerollter Genua aberUmpicken der Backstagen wohl lose gearbeitet.

Mühsam setzen wir sie auf der ersten Kreuz, bis zur ersten Tonne steht sie wieder ganz ordentlich. Dann kommt die erste Wende um die Tonne kurz vor Tiefhorn:
 
Wir gehen – irgendwo im hinteren Drittel der Boote - um die Tonne und rollen die Genua weg, um den Spi zu setzen. Der kommt nicht sauber aus dem Sack und hat sich ruck-zuck um die Spischoten vertörnt.
 
Es beginnt ein großer Aufstand zwischen Lalu und Renate – mal Lalu auf dem Vordeck, mal Renate, Spifall lose, dann wieder Spifall durchgesetzt –  bis der Spi letztlich steht haben wir noch einmal locker 5 Plätze verloren. Dann nehmen wir den Spi rein und entrollen die Genua – zu früh, wie sich zeigt: Das Spifall vertörnt sich erfolgreich in der Genua – weiterer Zeitverlust. Nachdem alles verklart ist, halten wir dann unsere (vorletzte) Position.
Christl auf dem Wannsee

Prosit IV vom Akademischen Segler-Verein
Andreas & Susanne Poel auf J-146 Bongo
Vier mal Up ’n Down wird gesegelt, der kurs ist von drehenden Winden aus West bestimmt Vor tiefe Horn  kommen die Winde aus Nordwest, in der Bucht vor dem VsaW eher aus Südwest und dazwischen – auf der Höhe der Villa der Wannseekonferenz -  ergibt das ein Windloch, in dem man , insbesondere unter Land, viel Zeit vertüddeln kann – wir haben’s ausprobiert.
 
Wir werden 29., immerhin einen  5.5er können wir hinter uns lassen. Von den gemeldeten vier Verfolgern (Zwei 49er, ein 29er und ein A-Cat) werden zwei gewertet  (als 18. und 26. nach YS), der A-Cat muss aufgeben, ein 49er konnte nicht starten (Ergebnisse).
 
die 6 mR-Yacht Marianne vor dem 5.5er Voilá, im Hintergrund der 40 Schärenkreuzer White Lady
Samstag, 15. Juli 2017, Jubiläumsfest
Preisverleihung
 
 
Nach Ende der Regatta segeln wir zurück in den Hafen des VsaW, klaren auf und dann gibt es ein Manöverbier und die Siegerehrung. Gewonnen hat wiederum die Marianne, aber jeder Teilnahmer erhält ein Photo von sich, aufgenommen in den letzten 3 Tagen von Friedrich Bungert. Damit ist derr sportliche Teil beendet.-
 
 
Ab 18 Uhr trudeln dann so langsam die Gäste für 150 Jahr-Feier des VsaW ein. Unter den aufgerüschten Kleid- und Anzug-Trägern kommen wir uns in Segelpoloshirt und Jeans etwas underdresst vor – was solls, es ist ein Segelverein.
Es gibt reichlich zu essen, reichlich Reden , nette Musik und viel Unterhaltung. Zwischendurch dann noch ein Regenschauer, der alle unter die mühsam aufgebauten Zelte treibt- und einen wunderschönen doppelten Regenbogen.
 
Mit zunehmender Dunkelheit wird das Seglerhaus und der Hafen des VsaW dann, zusammen mit der Royal Luise, illuminiert – sehr schön anzusehen.
Und um 23 Uhr endet die Veranstaltung für uns mit dem großen Jubilläumsfeuerwerk.
 
Illumination
Sonntag, 16. Juli 2017
Am Sonntag frühstücken wir rechtzeitig, checken aus und fahren dann zum VsaW. Hier planen wir ab und Alles, was nicht zum Segeln gebraucht wird nimmt Renate mit dem Auto zum BYC, während Larissa und ich rübersegeln.
 
Auf raumen Kurs geht es quer über den Wannsee. Weht der Wind vor dem VsaW noch aus Süddwest, dreht er dann aber und kommt am BYC aus Nordwest. Larissa steuert und dreimal entscheide ich mich um, wie wir am BYC anlegen – letztendlich fahren wir Halbwind zum Anleger und stoppen dort auf.
 

Larissa steuert
Dann riggen wir ab. Nach 1 1/2 Stunden sind wir abfahrbereit.
Leider wählen wir den Weg durch Berlin und über den aVUS was uns eine gute 3/4 Stunde Stau beschert.
Aber dann geht es ohne weitere Komplikationen zurück nach Hause.
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