Tag III & IV, 2. & 3.8. - J 526 Christl

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Segeln 2018 > Atterseewoche
Atterseewoche vom 31. Juli 2018 bis zum 5. August 2018

Dritter und vierter Regattatag: 2.8. & 3.8.2018
Die soderklassen S-2 Panther und S-41 Jugend
Die J-Jollen J-146 Bongo und J-555 Zygo
 
Donnerstag, 2. August 2018
 
Bereits morgens um 10 weht es mit 2 Bft. aus Süd. Natürlich ist es wieder heiß. Offensichtlich hat der Wettfahrtleiter heute mehr Vertrauen in den Wind, denn heute geht es gleich los.
 
Wieder laufen alle zum Startschiff, dass aber dicht vor dem Verein liegen bleibt. Es wird wieder der Up and down Kurs mit zweiter Luvtonne ausgelegt, diesmal in die Gegenrichtung, Richtung Süden.
 
Wir kommen gut über die Linie,  aber durch den Start am Zielschiff verschenken wir Höhe, die die Boote, die am Pin-Ende gestarteten sind, nicht noch aufkreuzen müssen.  Wir können die Geschwindigkeit der umliegenden Boote mithalten, aber dann kommt ein Abbacker, wir wenden und segeln einen Kreuzschlag bis zu Anlieger der Boote, die am Pin-Ende gestartet waren.
 
Der Schlag erweist sich für uns dann doch als zu kurz, wir werden wieder weit vom Anlieger weg gebracht, im Nachhinein hätten wir noch einen Holeschlag machen sollen.
 
Nachdem die Tonne endlich querab liegt, gehen wir auf Halbwind. An der zweiten Luvtonne wird der Spi gezogen, das Manöver klappt recht gut und dann geht es zurück zur Leetonne.
 
Der Wind sollte jetzt eigentlich von achtern kommen, aber irgendwie segeln wir auf Halbwindkurs.
 
Der Spi bringt so nicht viel, der Abstand zur Bongo, die ohne Spinnaker segelt, verringert sich nicht.
J-167 Möwe III und J-372 Feuervogel liegen noch hinter uns.
 
Auf der zweiten Kreuz können wir einen Anlieger auf die Tonne segeln, der Wind hat definitiv nach Osten gedreht. Wir holen auf, doch kurz vor der Luvtonne schläft der Wind ein. Entsprechend des Winddrehers ist die zweite Luvtonne nur hart am Wind zu erreichen. Wir kneifen die Höhe und mogeln uns um die Tonne, Bongo muss noch einen  Holeschlag zwischen den zwei Tonnen segeln.
 
Jetzt gehts wieder Halbwind bis Raumschots  mit 1,5-2 kn zurück zur Leetonne. Wir segeln ohne Spi und holen weiter auf Bongo auf. Leider reicht es nicht, Bongo rundet vor uns auf den finalen Schlag in das Ziel und so gehen wir hinter ihm als als 11. Boot über die Linie. Das ergibt einen 13. Platz nach YS.
Es gewinnt diesmal Florian Raudaschl auf J-370 Sternestaub vor Manfred Jacob auf J-287 Fram.
Die J-Jolle J-497 Herzblut
Die J-370 Sternenstaub
Die J-Jollen J-445 Bardolino und J-555 Zygo
Gegen Abend zieht dann ein Regengebiet mit leichten Schauern und Boen bis 9 Kn durch.

Im Verein wird ein Knödelessen mit verschiedenen Sorten Knödel ausgerichtet.

Wir haben zum Glück einen Platz im Trockenen erwischt – andere müssen vor dem Regen in das Innere des Vereinsheims fliehen.
 
Freitag, 3. August 2018
 
Der Freitag ist kein eigentlicher Wettfahrttermin für die EURO der J-Jollen mehr, er ist der Tag der YS-Regatta im Rahmen der Atterseewoche.  Nur für den – höööchst-unwahrscheinlichen – Fall, dass bis Donnerstag Abend keine drei von den geplanten 7 Wettfahrten fertiggebracht werden können, ist er als Ausweichtermin vorgesehen. Nun, dieser Fall tritt jetzt ein.
 
Das führt zu Problemen:
 
Bei uns startet die „MEUTEREI EUF DER Bounty Christl“: Da wir nicht nur drei Segler sind, sondern auch noch ein Begleitkind dabei haben, wird ordiniert, dass heut nicht gesegelt werden kann, sondern wir nach Hellbrunn in den Tierpark fahren. Da ist es auch heiß, da ist auch netter Wind, aber deutlich zu wenig Wasser zum Segeln. Daher fehlen wir.
 
Das ist weniger schlimm, als dass auch andere keine Zeit zur Teilnahme finden und abreisen müssen, darunter die bis dahin Führenden, Florian Raudaschl an der Pinne  und Michael Fischer und Timo Gerersdorfer auf J370 Sternenstaub.
 
Auch J 372 Feuervogel muss zurück ins Allgäu und kann nur eine von zwei Wettfahrten mitsegeln.
 
Ein ähnliches Bild ergab sich auch bei den O-Jollen, von denen zwei nicht und eine nur an einer Wettfahrt teilnahmen konnten. Die Sonderklassen hingegen haben ihre Wertung komplett zu Ende bringen können.
 
Die verbliebenen Boote haben dann am diesem Freitag zwei schöne Wettfahrten mit gutem Segelwind absolviert, bei den J-Jollen wurden beide Wettfahrten von den Gebrüdern Poell auf OE-12 Pan II gewonnen, die sich damit auch den Gesamtsieg der EURO sicherten.
Larissa bei den Wasserspielen in Schloß Hellbrunn
Fisiche in Hellbrunn:
Forellen
Europäischer Stör
Karpfen
Kaspischer Stör
 
Gegen 19.30 Uhr sind alle wieder zurück im Verein.

Auf der Terrasse des Vereinsheims wird das große abschließende Galadinner ausgerichtet:
das wetterspielt mit, es gibt viele gute Gespräche mit alten und neuen Bekannten und es gibt Preise:

Für die J-Jollen werden die Preise mit und ohne Handicap ausgegeben und auch die Sonderpreise, die Segler der O-Jollen erhalten ihre Wettfahrtpreise und auch bei den Sonderklassen werden reichlich Trophäen verteilt. Manche Segler hatten am Ende des Abends ganz schön was zu schleppen...
Vor der Preisverleihung bei uns am Tisch: Der Leiter der Atterseewoche, Thomas Richter, der Vorsitzende der J-Jollen-Vereinigung Manfred Jakob,
der Sieger der EURO (mit seinen Brüdern) Johannes Poell und Natascha

(Alle Photos von Renate Rybakowski)
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