SBV-Regatten '13 - J 526 Christl

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Segeln 2013

SBV-Regatten
Frühjahr, Sommer, Herbst  - und wenig Christl

Frühjahrsregatta am 12. Mai

Eigentlich ein schönes Segelwochenende - noch nicht sonnig, aber Wind um drei Beaufort und vorwiegend trocken.
Leider ist der Bootsbauer noch nicht so weit - noch steht Christl in Trappenkamp damit Spibeschläge ein- und die Backstagen umgebaut werden.

Also den Vereinsconger M-Runde geschnappt, aufgetakelt und zum Probeschlag gestartet. Leider läuft nicht alles rund und zu Dritt stehen wir uns gegenseitig auf den Füßen, sodaß Renate nach der Steuermannsbesprechung an Land bleibt und ich niur mit Larissa  starte.

Das Boot läuft eigentlich ganz gut, wesentlichen Mist bauen wir auch nicht (nur nach Rückkehr auf die Kreuz nach der Tonnenrundung will das Boot in der Wende partout nicht durch den Wind gehen - man sollte eben doch am Ende des Vorwindkurses das Schwert wieder 'runterlassen), am Ende kommt ein passabler vierter Platz heraus. Und (fast) pünktlich ist Christl dann am nächsten Wochenende dann auch segelfertig.

An der Kreuz auf der M-Runde
gegen Winfried und seinen Silberfisch

Erste Sommerregatta am 16. Juni


"Wir hatten unser Bad und Ihr Euren Spaß"

Bei Ankunft am Steg bläßt der Wind aus Südwest bis West mit 4 Windstärken, in Boen mehr - aber wir wollen jetzt endlich mal segeln. Also das Reff eingebunden, Segel gesetzt und nur unter Groß auf zur Stipsdorfer Tonne.
Dort dürfen wir "ein wenig" vor der Startlinie kreuzen. Bei viel Wind und nahen Ufern im östlichen Seeteil heißt das: Schnelle Schläge und viele Wenden.
Noch vor dem Ein-Minutensignal fällt der Entschluß abzubrechen.
Auf dem Weg zurück in den Hafen - eigentlich sind es nur zwei Schläge und eine Wende vor Spitzenort - passiert es:

Der Segeberger Bootsverein mit einem See, der kein Wasserchen trüben kann...

In der Wende hätte die Großschot frei laufen sollen, aber sie verklemmt sich in der Curryklemme und bevor ich sie lösen kann, baden schon Segel und Boot.
Larissa ist gleich auf dem Schwert und zu zweit gelingt das Aufrichten problemlos - nur um gleich zur anderen Seite zu kentern. Also jetzt: Fallen los, Gaffel 'runter und Großfall gelöst und anschließend den Bug in den Wind gedreht. Jetzt bleibt Christl nach dem Aufrichten in der normalen Schwimmlage. Das Startschiff nimmt uns auf den Haken, Renate geht gleich dort an Bord und mit etwas Mühen uns gegen den Wind zu drehen, werden wir zurückgeschleppt, während Larissa und ich pützen. Bereits nach halber Strecke ist das Boot wieder halbwegs leer und im Hafen gibt es dann erst mal Kaffee und trockene Klamotten.

Zweite Sommer-"Regatta" am 25. August

War im Juni reichlich Wind - heute ist noch mehr. Als wir an den Steg kommen, werden wir von drei Mannschaften begrüßt, die schon entschieden haben nicht 'rauszugehen - wir schließen uns an. Zuletzt gibt es nur noch zwei potentielle Regattateilnehmer - dann wird doch lieber die Kaffeetafel auf dem Steg aufgebaut. Später gingen dann doch noch die Zugvögel 'raus  - wir aber sind beim Stegsegeln geblieben.

Kaffeetafel statt Kentersegeln

Die Seekuh in ihrem Element

Super-Surf-Wetter

Herbst-Regatta am 15. September

Blick zurück zwischen Spitzenort und Stipsdorf: Der Monarch liegt bereits zurück, die blaue "Seekuh" hat die Stipsdorfer Tonne schon gerundet und kreuzt dem Sieg entgegen.

Larissa im Trapez

An der Pinne zwischen Klüthsee und Spitzenort

Schon der Start war Sch...

Die Herbstwettfahrt ließ sich eigentlich ganz ordentlich an, mit bedecktem Himmel und mit 3 -4 Windstärken aus westlichen bis südlichen Richtungen.

Klassischer Start bei der Stipsdorfer Tonne, auf Stb-Bug angefahren, jedoch zu spät die Fock ausgerollt. Weniger Fahrt aufgenommen als gedacht, weniger Höhe gelaufen als notwendig. Daher doch noch Wende vor der Startlinie und erst als Vorletzter 'rübergegangen.
Auf der ersten Kreuz lief es besser, lange Schläge gesegelt, Larissa im Trapez, insgesamt ohne grobe Fehler gesegelt.  An der Tonne vvor der Promenade schon deulichem Abstand zu den beiden Führenden. Auf dem Vorwindkurs dann wieder viel Gezunzel mit der Fock, relativ weit nach Rönnau unter Land gesegelt, insgesamt das Potential nicht umgesetzt.
Die Klüthsee-Tonne wird als Dritter gerundet, zurück wieder auf Amwind-Kurs, bis Spitzenort haben wir den vor uns liegenden Monarch von H. Möller eingeholt. Die "Sehkuh", der Zugvogel von Lars Schiffner ist uneinholbar.

Wir werden zwar Zweiter, nach Vergütung liegen dann aber H. Möller und auch Bernd Hoffmann in seinem Conger doch noch vor uns.  





Bei Kaffee & Kuchen

Saisonfazit: In allen Rennen immer zwischen Hinten und Ganz Hinten gesegelt. Es lassen sich zwar verschiedene Ausreden finden, warum es jeweils nicht besser war, aber das sind ... Ausreden.

... Aber Spaß macht's schon ...

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