Restaurierung - J 526 Christl

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Im Frühjahr 2010 fiel nach langer Überlegung der Entschluß die Christl restaurieren zu lassen. Mit Jörn Niederländer

(www.holzboot.de) stand ein kompetenter Bootsbauer zur Verfügung, der den Wiederaufbau des Bootes in handwerklicher Qualität gewährleisten konnte.

Die Arbeiten umfasten:

- Das Abnehmen des Decks und Instandsetzung, d.h. Neubau der Seitendecks in 8 mm Gabun, unter Weiterverwendung eines Teils des Vordecks und des Wellenbrechers. Erneuerung und Verstärkung der Decksunterkonstruktion. Erneuerung des Balkwengers und des Cockpitsülls.

- Erneuern der Scheuerleiste

- Demontage und Instandsetzung des Schwertkastens, hierbei Neubau der oberen Schwertkastenabdeckung unter Einbeziehen des mittleren Querbalkens.

- Instandsetzen von Ruderkopf und Bodenbrettern, Neubau der Pinne. Neubau der Ruder und Mastbeschläge in Nirosta nach den Orginal-Vorbildern.

- Sandstrahlen und Feuerverzinken von Schwert und Ruderblatt.

- Instandsetzen des Mastes, Neukonstruktion von Baum und Gaffel (Spruce).

- Entfernung aller alten Lackschichten und Neulackierung mit Ein- und Zwei-Komponentenlacken.

Christl  Frühjahr 2010

Christl im Frühjahr 2010: Das Deck ist abgenommen, der Rumpf wurde abgeschliffen und ausgeleistet.

Christl Innen

Christl's "Innenleben":
Alle Spanten sind erhalten, der Schwertkasten ist bereits instandgesetzt und wieder eingebaut. Erneuerter Kielbalken vorn. Beachte: Die abgenommenen Klampen vom Schwertkasten.  

Der hintere Rumpf

Der Heckbereich, noch mit der Orginallackierung innen.

Der ausgeleistete Rumpf.

Der Schwertkasten

Der restaurierte und bereits eingesetzte Schwertkasten

Christl im Frühsommer: Die Decksunterkonstruktion

ist erneuert, der Innenraum zwischenzeitlich
gesandstrahlt und im Bilgenbereich bereits gestrichen.


Kleinteile nach Abnahme des Decks

Der Steven von außen und innen



Das Deck
Vom Deck war nach Entfernung mehrer hundert
Nägel nur noch der Wellenbrecher und ein kleines
Dreieck im Vorschifsbereich (oberstes Brett) zu verwenden.
Das übrige Deck wurde aus Gabun neu hergestellt.


Der Mast

Der restaurierte Mast:  

Der Mast wurde komplett zerlegt, abgeschliffen, im Fußbereich wurde die Aufnahme der Fallenumlenker erneuert (helles Holz) und abschließend wurde er neu verleimt.

Alte Belegnägel, die unter Deck für die Umlenkung von Schoten dienten.


Weitere Bilder sind zu finden auf der Website www.holzboot.de der Werft von Jörn Niederländer.

Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü