SBV-Regatten '15 & Absegeln - J 526 Christl

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Segeln 2015

Frühjahrsregatta 31. Mai 2015

Wir konnten das Boot erst am 30.Mai vom Bootsbauer abholen. Es hätte eigentlich schon Ende Februar, in der dritten Aprilwoche, Anfang Mai , in der zweiten Maiwoche, am 27.Mai, am Mittag des 29. Mai - da aber ganz bestimmt - fertig sein sollen. Leider war es am 29. um 17 Uhr noch in Arbeit, so dass ich es am erst am 30.  holen konnte (Es mußten dann nur noch eben die letzten Arbeiten zu Ende gemacht werden).
„Bootsbauer sind eben Künstler", keine Zeitmanager...

Dann noch kaltes Wetter und eine nicht auskurierte Grippe in den Knochen, die Frühjahrsregatta fand somit ohne uns statt – mit drei Teilnehmern - Lars Schiffner und seine Schwester Britta Kröger auf der Flora, Helge Möller auf seinem Monarch und Winfrid Schulz segelte mit Beatrice Barth auf dem Kajütkreuzer Alezan.

Platz (Einlauf)

Steuermann / Vorschoter

Boot

1. (1.)

Lars Schiffner & Britta Möller

Schwertzugvogel "Flora"

2. (2.)

Helge Möller

Monarch

3. (3.)

Winfried Schulz & Beatrice Barth

Jaka "Alezan"

Erste Sommerregatta 22. Juni 2015

Inzwischen hatten wir schon zweimal gesegelt, Renates Schulter spielte mit und  am Boot waren die letzten Feineinstellungen getestet: Das Piekfall hat jetzt eine Feinjustierung, das Klaufall ist doppelt geführt und hinten gibt es Ausreitgurte.
Das Wetter ist wolkig, 17°C, der Wind kommt mit 2-3 Windstärken (3-4 Knoten im Mittel mit Böen bis 10 Knoten) aus SW, rückdrehend.

Wir sind rechtzeitig am Steg, können alles in Ruhe aufriggen und machen einen Probeschlag vor dem Start. Dann geht es los: Start ist bei Stipsdorf, es geht rechtsrum um die Spiere vor dem Verein (die Tonne ist aufgrund vermehrter Eisenoxidbildung auf Tauchgang). Dann nach Klüthsee hoch, zurück nach Stipsdorf und dann zum Ziel vor dem Vereinssteg: So wie immer bei Westwind halt.
Auf der Startlinie erscheint die Tonne bevorteilt, Renate entscheidet den Start auf Steuerbordbug von der Pferdetränke her anzusegeln und das klappt.

Der Kurs der Christl bei der Sommerregata: Rot: Start bis Klüthsee, Lila: Klüthsee bis Ziel.
Man sieht schön, wie wir an den bei Spitzenort von West auf Süd drehenden Winden
immer besser Höhe laufen können.

Wir sind fast auf den Punkt genau vor Ort, drehen hoch und sind schon nach wenigen Bootslängen an den anderen vorbei. Drehende Winde machen es noch mal wieder spannend, auf diesem – eigentlich – Amwind-Schlag gibt es auch durchaus ein Stück vor dem Wind mit 2 Halsen – nun ja.
Wir runden als erstes die Spiere und ziehen den Spi. Er ist zügig oben und steht recht bald. Eigentlich hatte ich einen Raumwindschlag am Südwestwind entlang des Westufers erwartet – Wir segeln aber auf Steuerbordbug platt vorm Lacken vor dem Südwind. Hinter der Untiefe halsen wir – o.k., das geht besser -  und können dann die Tonne bei Erdmanns  anliegen. Im nördlichen Seeteil ist mehr Wind, es läuft richtig gut. Hinterher erzählt mit Detlef Bunge auf dem Startschiff hätten Sie den Kurs abkürzen wollen – sie haben uns aber nicht mehr eingeholt. So mussten alle den kompletten Kurs absegeln.

An der Rönnauer Tonne klappt das Bergen des Spi, und anschließend kreuzen wir nach Spitzenort zurück. Der Wind ist auf der östlichen Seeseite gut, wir halten uns vom Westufer fern. Vor der Untiefe dann der erste Holeschlag, insgesamt brauchen wir vier davon, bis wir um Spitzenort ’rum und vom Südufer der Stipsdorfer Bucht frei sind. Kurz vor der stipdorfer Tonne erwischt uns dann die Flaute, erst auf halben Weg zurück kommt wieder von Westen her Wind auf. Lars Schiffner geht es genauso, Schillings lassen diese Flaute aber aus und segeln im Böenstrich hin und zurück durch die Stipsdorfer Bucht – Was man im Ergebnis dann sieht.
Die Kreuz zurm Ziel ist unproblematisch, einige Winddreher ignorieren wir, andere wenden wir mit und gehen mit einem ordentlichen Vorsprung als erste durch’s Ziel. Dann folgt Lars Schiffner, dann Schillings knapp vor dem Jeton von Holger und Winfried. Dann Hanni mit dem ersten Monarch, Uwe Bunge überholt den Monarch von Helge Möller noch kurz vor dem Ziel. Als nächster kommt der Monarch von Familie Nass und last but not least Beatrice Barth und Patrick Götte auf ihrem Kielschwert-Kajütkreuzer Alezan.
Anschließend gibt es traditionell Kaffee und Kuchen – und Bernhard Werner verkündet das Yardstick-Urteil (s.u.) .
Nochmal Bernhard und Detlef vielen Dank für die Regattleitung!

Platz (Yardstick)

 

Zieleinlauf

1

Rolf und Irmi Schilling, Conger

3

2

Rybakowski's, J-Jolle

1

3

Lars Schiffner, Schwertzugvogel

2

4

Uwe Bunge & Jörg Jokisch, Conger

6

5

Hans-Joachim Jansen, Monarch

5

6

Holger Kabel & Winfried Schulz, Jeton

4

7

Helge Möller, Monarch

7

8

Reinhardt & Julia Nass, Monarch

8

9

Patrick Götte & Beatrice Barth, Kajütkreuzer Jaka

9

Zweite Sommerregatta 12. Juli 2015

So sehen Sieger aus.

Hanni Jansen auf seiner Lumpi kurz vor dem Zieldurchgang.

Die Wettfahrt läßt sich vielversprechend an. 2-3 bft aus westlichen bis sübdlichen Richtungen bei wolkigem Himmel aber weitestgehend trockenem Wetter. Sechs Boote starten, wegen Schwierigkeiten mit dem Schwert kann der Vereinsconger M-Runde jedoch nicht bis ins Ziel gesegelt werden.
Der Start bei Stipsdorf wäre unspektakulär - wenn ich nicht meine Uhr vergessen hätte. So zählen wir zwar die letzte Minute 'runter, werden aber doch vom Start überrascht und sind erst zwanzig Sekunden zu spät an der Linie. An der erste Tonne hat Holger auf dem Jeton Wegerecht, ist aber langsamer beim Runden, so dass wir als erste auf den Vorwindschlag gehen. Mit Spi geht es auf Steuerbordbug Richtung Stipsdorf. Leider kommt der Wind eher aus Süd als aus West, so dass wir immer Platt vorm Lacken bis übergeigt segeln - nicht gut für die Geschwindigkeit und nicht gut für die Nerven.

So müssen wir nach Spitzenort dicht unter dem Westufer bleiben, denn ich will erst hinter der Untiefe halsen. Das machen wir auch und sollten jetzt eigentlich  - bei den Südwinden, die wir bisher hatten - Raumwinds die Tonne vor Erdmanns anlaufen können. Allein die Winde kommen hier jetzt aus West, so das wir den Rest des Wegs weiterhin übergeigt fahren. Retrospektiv hätte wir gleich halsen sollen und den Weg über den östlichen Seeteil suchen sollen - zu Spät.

Von Erdmanns aus bekommen wir dann einen schönen Lift bis zur Untiefe, um Spitzenort herum kommen wir in 3 Schlägen, dann können wir Stipsdorf anliegen und diesmal empfängt uns auch keine Flaute in der Stipsdorfer Bucht.  
Zurück zum Verein können wir dann ungestört kreuzen, einige kurze Abbacker ignorieren wir und gehen als Erste durch's Ziel.
Knapp sieben Minuten später folgt der Jeton von Holger und Winfried, weitere 2'30'' später kommen die Schillings, später dann der Rest.
In der Abrechnung sind die Schillings wieder nicht zu schlagen -selbst ein perfekter Start hätte es nicht rausgerissen.   

MIt Larissa beim Auftuchen von Christl.

Die Alezan (Franz. für "Rotfuchs") beim Einlaufen vor dem Vereinshaus. In Bildmitte der Monach von H-J. Jansen. Im Hintergrund der Jeton von Holger und Winfried. Ganz rechts Deck und Fock des siegreichen Congers Relax.

Platz (Yardstick)

 

Zieleinlauf

1

Rolf und Irmi Schilling, Conger

3

2

Rybakowski's, J-Jolle

1

3

Holger Kabel & Winfried Schulz, Jeton

2

4

Hans-Joachim Jansen, Monarch

4

5

Patrick Götte & Beatrice Barth, Jaka

5

6

Michael Hube, Conger

dnf

Herbstregatta 13. September 2015

Zur Herbstregatta treffen wir uns bei windarmen Herbstwetter. Immerhin schwingt sich der Wind in spitzen zu 2 Bft auf, vorwiegend aus Ost.
Trotz skeptischem Wettfahrtleiter starten Holger & Winfried, Ralf & Irmi, Lars & Britta und wir zur zur Wettfahrt. Gestartet wird vor dsem Steg Richtung Ost. Mit Steuerbordwind schieben wir uns beim Start durch das Feld und gehen als erste auf die Kreuz. Ein Lift hilft uns die Endemarke fast anzuliegen, dann müßen wir aber doch kreuzen. Wir halten uns in Seemitte, da ist etwas mehr Wind. Sorgfältig bleiben wir im Windstrich und können mit der Restspeed in der Flaute um die Tonne halsen. Nach Setzen des Spi (natürlich mit Whooling) können wir im abziehenden Windstrich wieder zurück vor den Verein laufen. Die schwereren Boote weiter hinten bleiben erbarmungslos in der Flaute hhängen, nur der Jeton schafft es mit zurückzukommen.
Beim Durchgang vor dem Steg nach 26 Minuten wird das Rennen abgebrochen. Die Boote weiter hinten brauchen über eine Stunde bis sie zurück im Verein sind.
Wir segeln noch einmal eine 3/4 Stunde zum Spaß im nördlichen Seeteil, bis es zurück zum Verein zu Kaffee und Kuchen geht.

Auf der Kreuz nach Stipsdorf; Blick zurück auf auf Flora, den Jeton und Relax (v.l.n.r)



In der Gesamtauswertung beenden wir das Jahr 2015 als Zweitplatzierter der Vereinsmeisterschaft. Auch wenn der letzte Lauf gewertet worden wäre, wären Schillings auf ihrer Relax vor uns geblieben. Glückwunsch!

Einlauf

Steuermann / Vorschoter

Boot

1.

Christian, Renate & Larissa Rybakowski

J-Jolle "Christl"

2.

Holger Kabel & Winfried Schulz

Jeton "Jeton"

3.

Rolf & Irmi Schilling

Conger "Relax"

4.

Lars Schiffner & Britta Möller

Schwertzugvogel "Flora"

Absegeln  4. Oktober 2015

Bei Spitzenort liegen wir fast noch auf dem 2. Platz

Also, eigentlich ist das Absegeln oder Saisonende, wie es im Jahresterminkalender heißt ja gar keine Regatta. Und außeruns sind auch nur noch Bernhard und Rolf auf Bernhards Fam unterwegs. Aber gleich nebenan ist der SSC auch am Absegeln und als wir Aufriggen kommt Norbert auf senem pinken Pirat hern und lädt uns ein doch bei der letzten SSC-Yardstick-Regatta mitzusegeln.
Und eigentlich ist das keine schlechte Idee und spontan reihen wir uns in die auf den Start wartenden Boote ein. Rasch noch den Kurs, Start und Ziellinie durch Zuruf geklärt und schon tutet es zum 5 Minuten Vorbereitungssignal.

Rauschefahrt

Gestartet vor dem SSC geht es zunächst zur Tonne beim SBV. Wir starten im Ergebniss wie geplant, wenngleich der Weg dahin auch nicht wirklich der Idee entspricht, die wir davor entwicklt hatten. Nach der Tonnenrundung geht der Spi hoch, bis Spitzenort platt vor dem Laken, dann luv ich an um Raumschots zu fahren. Dadurch bleibt die Untiefe an  Steuerbord , der Rest des Feldes läßt sie Backbord, an der Leetonne sind wir vierter, wir müssen aber dem Star seinen Innen-Raum geben. Auf der Kreuz zurück bekommen wir einen schönen Lift und erreichen Spitzenort als einer der Ersten.


Gesamtergebnisse

Auf dem Raumwind-Schlag zur Stipsdorfer Tonne bringt das Lupfen des Schwertes einen spürbaren Vorwärtsschub. Wieder sind wir gleich auf mit Dirk Jürgens auf dem Star, erst auf der letzten Kreuz kann er uns dann doch eine halbe Bootslänge abnehmen.  
Wir lassen das Segeln dann noch mit einem letzten Schlag SBV-Stipsdorf und zurück ausklingen, bevor es zu Kaffee und kuchen anläßlich des Saisonendes geht.

Alle Photos "Absegeln" von der Homepage des SSC, alle anderen: Renate Rybakowski

Zieldurchfahrt hinter dem Star von Dirk Jürgens

Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü