Hamburg Summer Classics '14 - J 526 Christl

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Segeln 2014

Hamburger Summer Classics
9. und 10 . August 2014

Manchmal kommt es anders als man denkt ... und wanchmal welchselt auch die Crew blitzartig:

Nachdem letzten Sommer die HH Summer Classics für uns nicht stattfanden, sollte es dieses Jahr unser zweites Mal werden. Larissa ist allerdings mit einer Frudin zelten - und man soll ja die Freude am Segeln nicht durch Druck verderben, also gar nicht Faul meine alten Kumpel Stefan angerufen und als dritten Mann aquiriet.
Am Freitag dann gmeinsam das Bott nach Hamburg gebracht, gekrant und aufgetackelt., Schöner Sonnenschein und kein Wind, aber die vorhersagen lassen nichts gutes ahnen....

Am Samstag Morgen dann stramme 4 Windstärkken mit Durchzug von Regenfronten mit 5-6, in Boen angeblich auch 7 , alles aus W-SW. Das ist eiigentlich kein J-Jollen-Wetter, aber wir haben ja eine 100 kg Vorschoter. Dann klingelt das Handy, eine schmerzverzerte Stimme erzählt etwas von einer Haustür, vom Regen glatten Fliesen, einem Sturz usw. - kurz: wir haben keinen 100 kg Vorschoter mehr.

Also Im Regattabüüro fragen gegangen, ob nicht vielleicht jemand Lust hat zu segeln?  Frau Janßen weiß Rat: Ihr Sohn Linus, frisch gekührter Dritter der Deutschen Teeny-Meisterschaften unter 14 wiegt zwar nur 38 kg, hat aber Lust und Zeit. Also Reff eingebunden, Linus an Bord geholt und Los geht's.

Allerdings nur bis zum ersten Poller, nach dem Aufriggen wird zunächst die erste Wettfahrt verschoben, die, die schon draußen sind kommen wieder rein und wir warten zunächst die Front ab.

Dann wird doch gestartet. wir segeln auf Sicherheit. Mit dem 2. Reff und einem gefiertem Schwert läßt sich Christl sicher händeln - schnell segeln aber nicht. Nach Känguruh starten wir natürlich wieder ziemlich hinten. Manfred Jacob mitt seiner Fram segelt ohne Reff und kommt gut weg, uns wird nach den ersten Tonnenrundungen klar, das wir nicht aufhohlen, sondern eher weiter zurückfallen, wir brechen ab und segelln zurück in den Hafen.



Später zeigt sich, das nur 27 das erste Rennen beenden, 11 abbrechen (davon einige mit Bruch) und 25 gar nicht erst gestartet sind.

Beim zweiten Rennen haben wir dann moderatere Bedingungen aber wir werden mit unsrem Setting nur 32. Linus schlägt sich tapfer, er macht seine Sache Super - auch wenn er sich am Anfang nicht ganz klar über die eine oder andere Strippe ist, die es beim Teeny nicht gibt und überhaupt - was soll dieses Getüdel mit der Gaffel, das geht doch auch einfacher (wo er Recht hat....).  

Am Sonntag dann heiter bis wolkig mit 4 Bft aus SW - SO und vor allem Ziehen keine Fronten mehr durch. Wir starten in der gleichen Konstellation wie gestern, aber heute nur mit einem Reff und ganz abgelassenem Schwert. Die Starts klappen recht gut, aber gegen Manfred haben wir erneut keine Chance. Linus segelt wieder routiniert im Trapez, aber trotzdem sind wir hinten dran.

Die Windstärke ist zu beherrschen, das Segeln ist zwar anstrengend, macht aber Spaß.
Letztlich werden wir 37. bei 63 Meldungen und 52 Startern. Uns hat es insgesamt Spaß gemacht und Linus wohl auch, den Ton an den Tonnen erleben wir nicht so ruppig wie beim letzten Mal und der HSC ist wieder ein toller Ausrichter - nur die Gurlitt-Insel mit den umgebenden Hamburger Verkehr ist und bleibt einfach verdammt eng.

    
Die Ergebnisse der Hamburg Summer Classics 2014

Photos:
Renate Rybakowski (d
ie beiden Obersten),

Eckehard Erben (Trapezen vor der Hamburger Flagge und Auftuchen im Sonnenschein).
Christiane Bach (Alle Übrigen).

Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü